Die besten Freizeitparks in den USA

Truthahnbraten, Süßkartoffelauflauf, schmackhafte Desserts – wenn die US-Amerikaner Thanksgiving feiern, sind die Mittagstische mit allerhand kulinarischen Köstlichkeiten gefüllt. Am 23. November begeht man in den USA in diesem Jahr einen der wichtigsten Feiertage. Immer am vierten Donnerstag im November erinnern sich die Amerikaner an das Jahr 1621, als englische Siedler bei Plymouth Rock in Massachussetts zusammen mit Ureinwohnern vom Stamm der Wampanoag ein Erntedankfest feierten.

Zahlreiche US-Amerikaner nutzen den Feiertag auch für einen Ausflug in einen der vielen Freizeitparks in den USA. Grund genug für uns, fünf Freizeitparks in den USA vorzustellen. Ein Tipp: Günstige Flüge in die USA gibt es unter www.ab-in-den-urlaub.de.

Cedar Point

„Cedar Point“, in Sandusky im US-Bundesstaat Ohio am Eriesee gelegen, mag hierzulande vielleicht nicht jeder kennen, jedoch wurde der Park 2016 von der US-Zeitschrift „Amusement Today“ auf Platz zwei der besten Freizeitparks der Welt gewählt (hinter dem Europapark). Mit 70 unterschiedlichen Attraktionen, darunter 17 verschiedene Achterbahnen, bietet der Park eine abwechslungsreiche Vielfalt. Bereits im Jahre 1870 wurde er eröffnet, was ihn zu dem zweitältesten noch aktiven Vergnügungspark des Landes macht. 2017 wurde der neue Cedar Point Shores Water Park mit 18 Hektar Wasserfahrpaß eröffnet, wo sich mit der Point Plummet eine sechsstöckige Aqua-Drop-Rutsche befindet. 

Zudem begeistert der Park mit seinem 2016 eingeweihten Dive Coaster „Valravn“. Dive Coaster sind Achterbahnen mit besonders breiten Wagen und mindestens einer fast vertikalen Abfahrt. „Valravn“ hält den Rekord als höchster, schnellster und längster Dive Coaster der Welt. Darüber hinaus besitzt der Park mit Kingda Ka und Formula Rossa zwei Achterbahnen, die zu den besten ihrer jeweiligen Kategorie gehören.
 

Dollywood

Auch der Vergnügungspark „Dollywood“ in der US-Kleinstadt Pigeon Forge in Tennessee ist den Experten von „Amusement Today“ zufolge eine Reise wert: Sie wählten ihn 2016 auf Platz drei der besten Freizeitparks der Welt. Nachdem der Park 1961 als „Rebel Railroad“ gegründet worden war, erlebte er einige Namenswechsel, bevor er 1986 seinen heutigen Namen erhielt. Namensgeberin war die neue Miteigentümerin, die Sängerin Dolly Parton.

Dollywood ist kein Vergnügungspark im herkömmlichen Sinne. Eher eine Mischung aus Museum und Rummelplatz auf rund 60 Hektar bewaldetem Hügelland am Rande der Appalachen im tiefen Süden der USA. Anstelle von lustigen Mickymäusen lächeln artig beschürzte und bekopftuchte Hostessen in die Kameras der Besucher.

Zehn verschiedene Themenbereiche warten auf die Besucher. aufgeteilt. Zu den Highlights des Parks gehören beispielsweise die Holzachterbahn „Thunderhead“ sowie die Stahlachterbahn „Mystery Mine“ der deutschen Firma Gerstlauer Amusement Rides. 2014 eröffnete der Park mit dem „Fire Chaser Express“ eine Familienachterbahn mit zwei Abschüssen. Sie ist 740 Meter lang und 24 Meter hoch. Seit 2016 steht die erste Holzachterbahn mit Katapultstart in Dollywood. Sie trägt den Namen Lightning Rod und wurde von Rocky Mountain Construction gebaut

Walt Disney World’s Magic Kingdom

Der wohl bekannteste Freizeitpark in den USA: Für viele Familien geht bis heute noch einfach nichts über Disney und insbesondere über Walt Disney World’s „Magic Kingdom“ in Lake Buena Vista - nur etwa eine halbe Stunde von Orlando entfernt gelegen. Es ist der mit Abstand beliebteste Vergnügungspark der Welt: Mehr als 20,4 Millionen besuchten den Park mit seinen sieben Themenbereichen im Jahr 2016. 

Am 1. Oktober 1971 eröffnet, besticht das „Magic Kingdom“ durch eine sehr liebevolle Gestaltung des großen Freizeitparks, der mit seinen Themengebieten unterschiedlichste Geschmäcker bedient und alle Altersklassen ansprechen kann. Die Parkkarte listet heute 48 Attraktionen auf. Die wohl beliebtesten Achterbahnen sind „Space Mountain“, „Big Thunder Mountain Railroad“, „Barn Stormer“ oder „Seven Dwarfs Mine Train“. 

„Magic Kingdom“ befindet sich auf einem 15.000 Hektar großen Areal, das weiterhin drei andere Themenparks beherbergt: Epcot, Disney’s Animal Kingdom und die Disney’s Hollywood Studios Orlando. 
 

Six Flags Great America

Der Name Six Flags ist so etwas wie ein Synonym für atemberaubende Rides und Achterbahnen.  Es handelt sich dabei um eine Freizeitpark-Kette mit Firmensitz in New York City, die über ihre Tochtergesellschaften insgesamt 20 Freizeitparks in Kanada, Mexiko und den USA besitzt. Der mutmaßlich beste US-amerikanische Freizeitpark von Six Flags hört auf den Namen “Great America” und befindet sich in Gurnee, im Bundesstaat Illinois, unweit von Chicago entfernt. 

Der 1976 eröffnete Park verfügt über zehn verschiedene Themenbereiche auf einer Fläche von 81.000 Quadratmeter. Im Jahr 2016 verzeichnete er eine Besucherzahl von 2.950.000 Millionen. 
In punkto die Liebe zum Detail kann es zwar nicht mit Disney aufnehmen, aber für viele ist dies vermutlich auch nicht der entscheidende Punkt. Wer nämlich einmal mit “Vertical Velocity” in 4 Sekunden von 0 auf 110 km/h beschleunigt wurde, sieht ohnehin nicht mehr viel von der Umgebung.

Im „Six Flags Great America“ herrscht eine Achterbahn-Vielfalt wie sonst in wenigen anderen Freizeitpark. Ob „Deja Vu“ und „Viper“, „Giant Drop“ oder eben die bereits genannte „Vertical Velocity“– alle schütteln sie die Passagiere ordentlich durch, sodass jeder Gast die maximale Portion Adrenalin zu verspüren bekommt. 
 

Busch Gardens Williamsburg

Noch eine Top-Ten-Platzierung für die Redakteure der US-Zeitschrift „Amusement Today“: Der Freizeitpark „Busch Gardens Williamsburg“ in Williamsburg im US-Bundesstaat Virginia wurde dem Europa des 17. Jahrhunderts nachempfunden und landete 2016 auf Platz sieben bei den Golden Ticket Awards. Das bekannte Achterbahn-Mekka an der Ostküste bietet jede Menge Fahrvergnügen, eine fantastische Tierwelt und Attraktionen für die ganze Familie. Der Park liegt rund fünf Kilometer östlich des historischen Williamsburg. Bis zur Hauptstadt Washington, D.C., sind es 240 Kilometer und nach Richmond und zu den Stränden Virginias circa 80 Kilometer.

Der Park ist unterteilt in zehn europäische Dörfer zum Anfassen: Banbury Cross (England), Heatherdowns (Schottland – dort steht der Loch Ness Monster-Rollercoaster), Killarney (Irland), San Marco (Italien), Festa Italia (italienisches Straßenfest), Rhinefeld (Deutschland), Oktoberfest (Bayern), Aquitaine (Frankreich) und New France (Kanada).  

im Parkdorf New France beispielsweise befindet sich die „InvadR“, eine Holzachterbahn für kleine und große Besucher, die einen Wikinger-Angriff thematisiert. Die Strecke führt durch bewaldetes Gelände und vermittelt das Gefühl von Schwerelosigkeit an neun Stellen. Eine weitere spektakuläre Attraktion ist der Hypercoaster „Apollo’s Chariot“, der die Fahrgäste auf atemberaubende 64 Meter Höhe mitnimmt, um dann entsprechend 21 Stockwerken in die Tiefe zu stürzen. Im deutschen Teil des Parks wiederum bietet „Verbolten – Brave the Black Forest“ eine Fahrt auf der Autobahn, von der aus plötzlich in den dunklen Schwarzwald geht. Mit hoher Geschwindigkeit führt diese Tour durch Kurven, über Höhenzüge, über den Rhein und durch Täler des deutschen Mittelgebirges, bis sie in einem fast 27 Meter tiefen Fall ihren Höhepunkt erreicht.
 

Bildquellen:
Cedar Point: istockphoto
Dollywood: Dollywood
Walt Disney Word´s Magic Kingdom: pixabay.com
Six Flags Great America: Wikipedia
Bush Gardens Williamsburg: Bush Gardens