Bundesinnenminister fährt Achterbahn: Besuch von Thomas de Maizière bei BELANTIS

Leipzig, 19.09.2017.
Heutzutage sind sie aus Mitteldeutschland nicht mehr wegzudenken: Wo vor Jahrzehnten noch der Braunkohlebergbau und riesige Bagger die Szenerie beherrschten, schmücken nunmehr dutzende Badeseen und Naherholungsgebiete die Region. Entscheidend für diese Entwicklung und die Entstehung des mitteldeutschen Neuseenlandes waren jene Beschlüsse, die am 23. September 1992 in Bonn im „Fortschrittsbericht ostdeutsche Braunkohle“ getroffen wurden.

25 Jahre später erfolgte am Dienstag, 19. September 2017, der feierliche Rückblick auf die Geburtsstunde des damals in Gang gesetzten Bergbausanierungsprogramms, das auch entscheidenden Anteil an der Entstehung von BELANTIS hatte. Im Ballsaal des AbenteuerReichs trafen sich Akteure aus der damaligen Politik in Bonn und aus Mitteldeutschland, um unter dem Motto „Der politische Urknall für das mitteldeutsche Neuseenland – 25 Jahre Bonner Beschlüsse zur ostdeutschen Braunkohle“ gemeinsam an die wegweisenden Festlegungen zu erinnern. Ehrengast unter den nahezu 80 Gästen der von der CDU-Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf initiierten Veranstaltung war der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der es sich nicht nehmen ließ, zwei Runden mit der Familienachterbahn „Cobra des Amun Ra“ zu fahren. Zudem äußerten sich der frühere Bundestagsabgeordnete Rolf Rau, Uwe Bruchmüller als früherer Gesamtbetriebsratsvorsitzender der MIBRAG, Zwenkaus AltBürgermeister Herbert Ehme sowie BELANTIS-Geschäftsführer Erwin Linnenbach auf der Bühne.

„Vor 25 Jahren gab es viele Ängste, heute gibt es neue Ängste. Ich würde mir wünschen, dass sich eine Generation etabliert, die bereit ist, heutige Probleme wie Digitalisierung, Energiewende oder Globalisierung als Chance zu begreifen, so wie es die 89er-Generation getan hat“, sagte de Maizière. Damals sei eine Ingenieurmentalität auf der politischen Ebene weit verbreitet gewesen. Die habe die Probleme nicht lang und breit beschrieben und weiter aufgetürmt, sondern sie ganz pragmatisch gelöst. Das Leipziger Neuseenland bezeichnete er in diesem Zusammenhang als „einzigartige Erfolgsgeschichte.“

Bei BELANTIS, gelegen auf Gebiet des ehemaligen des früheren Bergbaureviers Südraum Leipzig, erinnerten die Zeitzeugen an die Anfänge und ersten schwierigen Lehrjahre in den 90er Jahren. Zudem warfen die Beteiligten einen Blick in die Zukunft und erörterten Chancen.

„Die Bonner Beschlüsse und die weiteren darauf aufbauenden Entscheidungen auf Bundes- und Länderebene haben unsere Heimatregion und das Leben der Menschen in einer noch nicht gekannten Weise verändert, umgekrempelt und neu gestaltet“, sagte Katharina Landgraf. „Der Kabinettsbeschluss war der politische Urknall für die erlebte Entwicklung in den 25 Jahren. Getragen wurde das Mögliche und Geschehene aber nicht von Paragraphen, sondern von den Menschen der Region.“

„Der oft zitierte Spruch von den blühenden Landschaften trifft auf unsere Region in beeindruckendem Maße zu“, sagt BELANTIS-Geschäftsführer Erwin Linnenbach. „Unser Unternehmen als bisher größte privatwirtschaftliche Investition inmitten der ehemaligen Bergbaufolgelandschaft hätte es ohne die Beschlüsse von damals wahrscheinlich nie gegeben.“

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